Aktuelles zum Hüllgraben


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Versprechen und Wirklichkeit

 

Insgesamt weicht beim Gewerbegebiet Hüllgraben die tatsächliche Bebauung und die tatsächliche Bedeutung des Bebauungsplans derart schwerwiegend von den öffentlich kommunizierten Planzielen ab, dass wir Bürger uns fragen müssen, wie diese Diskrepanz zustande kommen konnte.

Sie können unseren Schriftwechsel in dieser Sache mit der Landeshauptstadt hier lesen:

24. Februar 2017
Unser Schreiben mit ➜ acht Fragen an die Lokalbaukommission.
7. April 2017
Die ➜ acht ernüchternden Antworten der LBK.
21. Mai 2017
Unser Schreiben zur ➜ Planungshoheit der Politik an die Herren Bürgermeister Reiter (SPD) und Schmid (CSU).

 


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Brief an LBK wegen Probebohrungen am Hüllgraben

 

Auf der ökologischen Ausgleichsfläche für das Gewerbegebiet Hüllgraben, zwischen dem eigentlichen Hüllgraben und der Schienentrasse, wurden in der 14. Kalenderwoche Probebohrungen vorgenommen. Wir haben bei der Landeshauptstadt München angefragt, aus welchem Grund diese Probebohrungen vorgenommen wurden. Uns interessiert besonders wie die Funktion dieses Geländes als ökologischen Ausgleichsfläche gewahrt werden soll wenn Nutzungspläne existieren, die Probebohren erforderlich machen.
Lesen Sie unser Schreiben ➜ hier.

 


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Brief an OB Reiter zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben

 

Im Gewerbegebiet Hüllgraben entsteht derzeit eine Logistikhalle. Uns es erscheint es fraglich, ob dieser Bau den Vorgaben des ➜ Bebauungsplans mit Grünordnung Nr. 1539 entspricht.
Wir haben daher OB Reiter angeschrieben und ihm unsere Fragen vorgelegt.
Lesen Sie unser Schreiben ➜ hier.

 


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Antwort der LH München auf unsere Schreiben zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben

 

Die Landeshauptstadt München hat auf unsere Schreiben zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben ➜ geantwortet.

 


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Weiterer Brief an die LBK zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben

 

Um die Umweltverträglichkeit der Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben beurteilen zu können, hat die Bürgerinitiative Daglfing bei der LBK gemäß §3 UIG Zugang zu den Umweltinformationen des Bebauungsplans beantragt.
Lesen Sie unser Schreiben ➜ hier.

 


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Weiterer Brief an die LBK zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben

 

Da bei der Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben bei weitem nicht so umweltverträglich vorgegangen wird wie uns das von der LBK ➜ Mitte 2014 zugesichert wurde, hat die BI Daglfing wieder einmal ➜ die LBK angeschrieben und eine strengere Bauaufsicht gefordert.

 


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Fragen zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben

 

Die BI Lebenswertes Daglfing hat die Lokalbaukommision nach dem Stand und dem weiteren Vorgehen bei der Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben ➜ gefragt.

 

Die Antwort der LBK können Sie ➜ hier lesen.

 


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Hüllgraben - Chronik

 

Februar 1983

Das Gebiet südlich der Töginger Straße/BAB A 94 zwischen der Bahnlinie München - Mühldorf und S-8 (Am Hüllgraben) wird vom Stadtrat in das Gewerbeflächenprogramm aufgenommen.

 

Juli 1985

Die Vollversammlung des Stadtrats beschließt für das Gebiet einen Bebauungsplan aufzustellen um den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern.

 

Juli 1999

Das Gebiet "Am Hüllgraben" wird als Ersatzstandort für diejenigen Unternehmen festgelegt, die wegen der Neubaumaßnahmen zwischen Hauptbahnhof - Laim - Pasing dort nicht bleiben können. Aufgrund dieser geänderten Voraussetzungen und der damit verbundenen Vergrößerung des Planungsumgriffes wurde eine Ergänzung des Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1539 erforderlich.

 

2004-2005

Die Entwicklung des Hüllgrabens steht im direkten Zusammenhang mit der Baurechtsschaffung im Bereich Birketweg ("Am Hirschgarten"). Nachdem die Firmen aus dem Bereich Birketweg eine Verlagerung an den Standtort Hüllgraben ablehnen, wird ein neues Konzept für den Hüllgraben vorgelegt.

 

26. September 2012

Der Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1539 wird einstimmig durch dem Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung beschlossen, entgegen erheblicher Bedenken gegenüber dem Vorhaben durch die Bevölkerung, die Bezirksausschüsse und den Bund Naturschutz (siehe unten).

 

2014

Die Bürgerinitiative Lebenswertes Daglfing setzt sich dafür ein, dass die Auflagen des Bebauungsplanes zur Begrünung des Gebietes im Zuge der Baugenehmigungsverfahren eingehalten werden. Planungsgebiet

Das Planungsgebiet "Am Hüllgraben" hat eine Größe von 16,86 ha. 35% dieser Fläche wird bebaut, bei einer GRZ von 0,8, d.h. 80 % eines Baugrundstückes dient der Bebauung.

 

Wesentliche Grundzüge der Planung

  • Die Flächen sind für eine klassische gewerbliche Nutzung (GE 1-3 verarbeitende Betriebe, Handwerksbetriebe, Bauhaupt- und Nebengewerbe) vorgesehen, sowie für eine industrielle Nutzung (GI Ebenerdige Recycling-, Produktions- und Lagerhallen, Betriebseinheiten für Recycling).
  • Einzelhandel ist nicht erlaubt als Sicherstellung des Zentrenkonzepts.
  • Die maximale Wandhöhe beträgt 14 Meter.
  • Vorgeschriebene Dachform ist das Flachdach, das ab einer Fläche von 100 qm zu begrünen ist. Dies und die Beschränkung der Bebauung auf den nördlichen Teil der Fläche bewirke den Erhalt des Gebietes als Kalt- und Frischluftschneise.
  • Die neu zu schaffende Stichtrasse ist mit einer Baumreihe aus großen Laubbäumen im Abstand von 10m zu versehen.
  • Eine Vorgartenzone entlang der Erschließungsstraße (Heckenpflanzung), die vorgeschriebene Randeingrünung (3 m breite Strauchhecke, Baumpflanzung ab 200 qm unbebauter Grundstücksfläche) und eine 35 m breite öffentliche Grünfläche mit der zu erhaltenden Feldahornreihe soll die Durchgrünung des Planungsgebietes sicherstellen. Insgesamt sind 20 % der privaten Bauflächen dauerhaft zu begrünen.
  • Die als "Flächen mit besonderen Entwicklungsmaßnahmen" festgesetzten Bereiche werden als artenreichen Magerrasen bzw. Schotterrasen hergestellt.

 

Äußerungen aus der Unterrichtung der Öffentlichkeit:

 

Bezirksausschüsse

 

BA 13

Der BA 13 Bogenhausen lehnt einstimmig den Bebauungsplan ab. Begründung:

  • Die Flächen sollten als Ausgleichsflächen für die vielfältigen baulichen Entwicklungen um die Daglfinger Rennbahn ausgewiesen werden.
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    BA 15

    Der BA 15 Tudering/Riem lehnt die Ausweisung des Gewerbegebiets ebenfalls ab. Begründungen:

    • Die vorhandenen Straßen könnten das zusätzliche Verkehrsaufkommen nicht aufnehmen.
    • Bei einem derzeitige Leerstand von 2,04 Mio. Büroflächen sei eine Ausweisung neuer Gewerbegebiete nicht notwendig. Durch die schon ausgewiesenen und noch nicht genutzten Gewerbeflächen im Münchner Osten seien ausreichend Gewerbeflächen vorhanden.
    • Das vorgesehene neue Gewerbegebiet bedeute einen wesentlichen Eingriff in den Naturhaushalt.

     

    Bund Naturschutz

    Der Bund Naturschutz lehnt die Bebauung des Hüllgrabens ab, da die Fläche zu einem besonderem Rückzugsgebiet für seltene Arten geworden sei. Die vorgesehen Abstands- und Freiflächen zwischen den geplanten Gewerbebetrieben und den vorhandenen Lebensräumen geschützter Arten seien unzureichend. Der wertvolle Baumbestand muss erhalten werden, ebenso wie die Senke im Nordosten.

     

    Bevölkerung

    • Ein Ausgleich für die Flächenverluste müsse in unmittelbarer Nähe erfolgen.
    • Der verlorengehende Trockengraben müsse im südlichen Teil des unbebaut bleibenden Areals neu angelegt werden.
    • Für die stadtklimatische Funktion sollen auch die Fassaden begrünt werden.
    • Es fehle die überörtliche Anbindung der neuen Radwege.
    • Der Standort müsse besser mit den öffentlichen Verkehrsmittel angebunden werden.

     


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    Gewerbegebiet Hüllgraben wird erschlossen

     

    Die Entwicklung des geplanten Gewerbegebiets am Hüllgraben in Daglfing hat begonnen. Wie die Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG als Grundstückseigentümerin mitteilt, haben am 6. Februar  erste Maßnahmen zur Erschließung des neuen Standorts begonnen.

    Auf dem insgesamt ca. 150.000 m² großen Areal werden ca. 50.000 m² für Gewerbeansiedlungen zur Verfügung gestellt. Die übrigen 100.000 m² werden als Grün- und naturschutzrechtliche Ausgleichsflächen gesichert. Damit bleibt auch der wertvolle und gebietsprägende Baumbestand auf der Fläche erhalten. Das neue Gewerbegebiet soll insbesondere den derzeit noch an der Paul-Gerhardt-Allee ansässigen Betrieben als Ersatzstandort abgeboten werden. Sie erhalten mit der Umsetzung der Erschließung Planungssicherheit. Einem entsprechenden Bebauungsplan für den Hüllgraben hatte der Stadtrat im April 2012 einstimmig zugestimmt.

    Zur Vorbereitung der Erschließung des neuen Standorts stehen zunächst Rodungsmaßnahmen südlich und nördlich der Autobahn an. An der bestehenden Ausfahrt im Norden entsteht damit Platz für einen Kreisverkehr, der eine reibungslose Auffahrt auf die A94 in Richtung München sicherstellen soll. Die Ausfahrt im Süden wird verbreitert, so dass aus München kommende Fahrzeuge von hier aus direkt auf das Gelände abbiegen können. Die Rodung der benötigten Flächen wurde in enger Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden, dem Baureferat und der Autobahndirektion geplant.

    Im Rahmen der Überplanung des Geländes entsteht auf dem Gelände auch ein breit angelegter Rad- und Fußweg mit Anschluss an die Riemerstraße. Mitte 2014 soll die Erschließung des neuen Gewerbegebiets abgeschlossen sein.

     

     

Termine und Neuigkeiten

Mitgliederversammlung 2018

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2018 hat am Dienstag, den 17.04.2018, stattgefunden.
Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt ➜ (weiter)

 

Informationsveranstaltung
„Münchens Landschaftsschutzgebiete sind bedroht“

Die Bürgerinitiative Fauststrasse 90 führt gemeinsam mit dem BUND Naturschutz am 21. Februar 2018 im Kulturzentrum Trudering eine Informations­ver­an­staltung für die Bevölkerung im Münchner Osten durch...
➜ (weiter)

 

Landwirt Martin Wiesheu in München

Martin Wiesheu hat seinen Hof im Münchener Ortsteil Johanneskirchen. Er und seine Familie bewirtschaften 90 Hektar Ackerfläche, die Stadt München will auf diesen Flächen Wohnungen bauen...
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Reportage auf ARTE

ARTE berichtet unter dem Titel „Weizen oder Wohnen“ über die Bürgerinitiative ➜ HEIMATBODEN München und den Widerstand gegen die SEM München Nord und die SEM München Nordost.
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Zweiter Zukunftskongress langfristige Siedlungsentwicklung

Am 8. Novemeber 2017 veranstaltet die LH München den Zweiten Zukunftskongress langfristige Siedlungsentwicklung.
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Juristische Aspekte der SEM München Nordost

Wir haben Herrn Rechtsanwalt Ulrich Numberger und Herrn Rechtsanwalt Martin Engelmann gebeten, uns ihre Sicht auf die SEM München Nordost mitzuteilen.

Insbesondere Grundeigentümer sollten die Abschnitte über Enteignung und Abschöpfung des Planungsgewinnes in der ➜ Stellungnahme zur SEM München Nordost sehr sorgfältig lesen.

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Versprechen und Wirklichkeit

Beim Gewerbegebiet Hüllgraben weichen Versprechen und Wirklichkeit derart von einander ab, dass wir uns fragen müssen ... ➜ (weiter)

 

Außer Spesen nichts gewesen!

Der Petitionsausschuss des bayerischen Landtages hat uns über die Auswirkungen unserer erfolgreichen Petition informiert ➜ (weiter).

 

Unsere Kritik an der SEM München Nordost

Unsere Kritik, geäußert anläßlich des Workshops am 11. März 2017 zur Vorstellung der Varianten, können Sie ➜ hier einsehen.

 

Probebohrungen auf ökologischer Ausgleichsfläche

Wir haben bei der Landeshauptstadt München angefragt, welchem Zweck die Probebohrungen auf der ökologischen Ausgleichsfläche am Hüllgraben dienen ➜ (weiter).

 

Logistikhalle im Gewerbegebiet Hüllgraben

Wir haben bei OB Reiter nachgefragt wie die Logistikhalle im Gewerbegebiet Hüllgraben mit dem entsprechenden Bebauungsplan vereinbar ist ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen vierten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.

Lesen Sie ihn und unsere Stellungnahme ➜ hier.

 

Fünf Jahre Aufschub für Daglfinger Traber

Jahrelanger Rechtsstreit beendet: Vergleich zwischen Münchner Trabrenn- und Zuchtverein (MTZV) und Investor ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen dritten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.

Lesen Sie ihn ➜ hier.

 

Antwort der LH München zum Hüllgraben

Die LH München hat auf unsere Schreiben zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben geantwortet ➜ (weiter).

 

Antwort von OB Reiter zum Lärmschutz

OB Reiter hat auf unsere Forderungen zum Lärmschutz für Zamdorf, Daglfing und Riem geantwortet ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen zweiten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.
Lesen Sie ihn ➜ hier.

 

Anregungen und Wünsche zur geplanten Bebauung des Münchner Nordostens (SEM)

Die Bürgerinitiative Daglfing stellt ihre Vorschläge zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Münchner Nordosten“ vor. (weiter).


 

Schreiben an die LBK wegen Hüllgraben

Wegen des wenig umweltfreundlichen Vorgehens bei der Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben haben wir erneut an die LBK geschrieben (weiter).

 

Schreiben von OB Reiter

In unseren Briefwechsel mit der LBK hat sich nun auch OB Reiter eingeschaltet (weiter).

 

Erfolg unserer Landtagspetition wegen OBI

Am Mittwoch, 4. Februar 2015 wurde die von uns eingereichte Petition an den Landtag vor dem Petitionsausschuss behandelt.
Die Mitglieder des Ausschusses haben sich einstimmig unserer Forderung nach Einhaltung des Bebauungsplans angeschlossen (weiter).