Aktuelles


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Fragebogenaktion der BI Lebenswertes Daglfing auf dem Daglfinger Bürgerfest 2014

Während des Daglfinger Bürgerfests haben wir die Besucher gebeten, einen Fragebogen zu unser künftigen Arbeit auszufüllen. Die Süddeutsche Zeitung ➜ berichtet über unsere Aktion und fasst die Ergebnisse sehr ausgewogen zusammen.

 


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Ordentliche Mitgliederversammlung von BI Lebenswertes Daglfing am 25. Februar 2014

Am Dienstag, 25. Februar 2014 fand eine ordentlichen Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Lebenswertes Daglfing statt.

Tagesordnung:

  1. Bericht des Vorstands u.a. zur Langfristigen Siedlungsentwicklung (LaSi), OBI, Flohmarkt und Hüllgraben.
  2. Bericht der Schatzmeisterin
  3. Bericht der Revisoren
  4. Aussprache
  5. Entlastung des Vorstands
  6. Neuwahl des Vorstands
  7. Satzungsänderung wegen Umwandlung in einen eingetragenen Verein
  8. Verschiedenes

Das Protokoll dieser Mitgliederversammlung finden Sie auf unserer Seite ➜ Protokolle.

 


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Bericht über die Gesprächsrunde mit Dieter Reiter, Stadtrat, Referent für Arbeit und Wirtschaft und OB Kandidat der SPD am 15. Mai 2013 im Presseclub am Marienplatz

Zu dieser Veranstaltungsreihe mit allen OB-Kandidaten haben Christian Stöckl und Andreas Dorsch, Vorsitzende des Bündnis Gartenstadt München eingeladen.

Thema: Nachverdichtung vs. Erhalt von Grünflächen in den Gartenstädten.

Zunächst schilderte Herr Stöckel die Problematik:

München ist bereits heute die am dichtesten besiedelte Stadt Deutschlands. Das Verhältnis von Grünfläche zu Einwohner ist gering. Auch die Infrastruktur ist am Limit. Im Moment gibt es eine ständige Vergrößerung von Baumenge zu Fläche. Das Bündnis Gartenstadt München setzt sich für eine künftige Bebauung mit Maß ein und möchte Regeln, bei der grüne Bereiche erhalten bleiben. Die weitere Bebauung sollte so gesteuert werden, dass München seinen Charme und seine Lebensqualität behält.

Herr Reiter erläutert danach, wie er sich die Entwicklung Münchens vorstellt:

München wächst aus sich heraus und durch Zuzug, das ist nicht zu verhindern. Im Moment hat München 1,4 Millionen Einwohner, bis 2020 sollen es 1,5 Millionen sein. Durch dieses große Wachstum ergeben sich auch große Probleme: Der Verkehr/öffentlicher Nahverkehr und die Infrastruktur, speziell Kindergärten und Schulen müssen ausgebaut werden und bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden. Dabei sollten sich die einzelnen Viertel aber nicht so dramatisch ändern wie zurzeit. Die „Gentrifizierung“ muss gestoppt werden.

Neue Wohnungen sollen so entstehen:

  • Kasernen, Bahnflächen und evtl. Industrieflächen werden bebaut.
  • Flächen werden dichter bebaut, auch in den Gartenstädten wird es Verdichtung im Bestand geben, durch Schließen von Baulücken.
  • Dachausbau sollte erlaubt werden, wenn dafür die unteren Wohnungen bezahlbar bleiben.

Parallel dazu muss mit den Umlandgemeinden verhandelt werden, damit auch dort weitere Wohnungen aber auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Dadurch können sowohl München als auch die Gemeinden organisch wachsen und die Mobilität ist nicht so hoch.

Für die Gartenstädte müssen Rahmenpläne oder Bebauungspläne erstellt werden, damit es dort eine vernünftige maßvolle Entwicklung gibt und die gewachsene Bebauung erhalten bleibt. Eine Bebauung in den Gartenstädten kann das Wohnungsproblem in München nicht lösen.

Die Spekulation mit Bauland muss eingedämmt werden. Genossenschaften sollten Grundstücke unter dem Marktwert erhalten wenn diese Auflagen, wie z.B. moderate Mietpreissteigerungen von 3% statt 15% erfüllen.

Eine zu große Verdichtung ist auch wegen fehlender Infrastruktur, insbesondere Schulen und Kindergärten, gar nicht möglich. Hier gibt es von Seiten der Stadt großen Nachholbedarf.

Bei einer Nachverdichtung soll der Anteil an Grünflächen (34% bei Baumaßnahmen, davon 17% öffentlich und 17% privat) erhalten bleiben. Im Moment werden für zwei Stadtbezirke beispielhaft Rahmenpläne entwickelt. Diese sollen dann auch auf weitere Bezirke erweitert werden und damit ein Instrument sein, um die Grünflächen und den Charme der Gartenstädte zu erhalten. Dadurch sollen Luxussanierung und „Gentrifizierung“ vermieden werden.

Herr Dorsch merkt an, dass die Lokalbaukommission im Moment zu wenig restriktiv sei und zu wenig Mut bei Ermessensentscheidungen im Zusammenhang mit dem §34 zeigt. Hier sollten auch Prozesse nicht gescheut werden. Er zeigt sich skeptisch, ob Rahmenpläne hier mehr Erfolg bringen würden. Hier sind Baupläne vielleicht die bessere Lösung.

Abschließend will Herr Reiter In Zukunft den Bezirksausschüssen mehr Mitwirkung bei Bauvorhaben einräumen. Auch eine aktive Bürgerbeteiligung ist für ihn sehr wichtig. Diese möchte er forcieren. Eine Bürgerbeteiligung bringt seiner Meinung nach sehr viel und kann die Entwicklung in München positiv beeinflussen.

Die Süddeutsche Zeitung ➜ berichtet in ihrer Ausgabe vom 17. April über die Gesprächsrunde.

 


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Bericht über die öffentliche Sondersitzung des Bezirkausschusses über den Bebauungsplan Nr. 2039 Barlowstraße Ecke Brodersenstraße.

Am Donnerstag, den 11. April 2013 um 18:30 Uhr fand eine öffentliche Sondersitzung des Bezirkausschusses zum ➜ Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2039 Barlowstraße (östlich), S-Bahnhof Englschalking (westlich), Brodersenstraße (nördlich) statt.

Auf dem Grundstück an der Barlowstraße entlang der S-Bahnlinie ist eine Bebauung für 120 bis 150 (die Angaben varieren) Wohnungen plus Büros und Arztpraxen mit Tiefgarage und einer Gebäudehöhe bis 21 m geplant. Eingeplant sind auch Flächen für die gewerbliche Nutzung. In der Planung sind keine Oberflächenparkplätze vorgesehen und Parkraum in der schmalen Barlowstraße steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Das von den Kritikern erstellte Modell zeigt die Proportionen:


(Blick von Nordwesten)


(Blick von Süden)

Die ➜ Bürgerinitiative Englschalking zeigt auf ihrer Web-Seite außerdem ein ➜ weiteres Bild, das durch eine geschickte Wahl der Perspektive die durchgehende, reflektierende Lärmschutzwand (links der Bahngleise) von mindestens 12,50m Höhe von ihrer dezentesten Seite zeigt.

Die Anwohner lehnen die Größe der Bebauung wegen der Verschattung ihrer Immobilien sowie der unbefriedigenden Verkehrslösung in der Barlowstraße, der Brodersenstraße und am S-Bahnübergang Englschalking ab.

Die Süddeutsche Zeitung ➜ berichtet in ihrer Ausgabe vom 13./14. April über die teilweise turbulente Sitzung und ➜ kommentiert das Geschehen auch sehr treffend.
Auch der ➜ Bogenhausener Anzeiger berichtet über die erste Sondersitzung des Bezirksausschuss 13 seit zehn Jahren.

 


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Bericht über die Gesprächsrunde mit Sabine Nallinger, Stadträtin und OB Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen am 19. Februar 2013 im Presseclub am Marienplatz

Zu dieser Veranstaltungsreihe mit allen OB-Kandidaten haben Christian Stöckl und Andreas Dorsch, Vorsitzende des Bündnis Gartenstadt München eingeladen.

Thema: Nachverdichtung vs. Erhalt von Grünflächen in den Gartenstädten.

Zunächst schilderte Herr Stöckel die Problematik:

In den Gartenstädten kommt es immer mehr zu einer hohen Versiegelung der Flächen. Bäume werden gefällt und nicht mehr nachgepflanzt. Charme und Charakter der Viertel gehen verloren, die Lebensqualität nimmt ab. Das Bündnis Gartenstadt München setzt sich für den Erhalt der Grünflächen mit dem wertvollen Baumbestand ein und möchte auf die zukünftige Bebauung Einfluss nehmen, damit diese qualitativ besser und nicht so dicht wird.

Frau Nallinger ging zuerst auf gesamtstädtische Aspekte ein:

Ein großes Problem von München ist der Zuzug. In den Jahren 2011 und 2012 ist München um jeweils 30.000 Einwohner gewachsen. Das ist dreimal so viel, wie in den Jahren zuvor und laut Prognosen soll es genauso weitergehen. Dieser Zuzug muss gesteuert werden, auch in seiner Dynamik. Damit die Dynamik abnimmt, sollte für München kein Marketing mehr betrieben werden. Auch für Olympia sollte sich München nicht mehr bewerben und der Flughafen darf keine 3. Startbahn bekommen.

Für München müssen Konzepte erarbeitet werden, wo die Stadt wachsen soll, d.h. wo neuer Wohnraum geschaffen wird. 21% des Stadtgebietes sind Gartenstädte, d.h. auch dort wird es Wachstum geben, auch die Gartenstädte kommen auf den Prüfstand.

München hat drei Instrumente für die Regelung der Bebauung:

  • § 34 BauGB orientiert sich an Nachbargebäuden und ist damit für eine Stadt wie München mit großem Baudruck nicht gut. Trotzdem sollte dieser Paragraph strenger ausgelegt werden. Dabei sollte die Stadtverwaltung „mehr Mut zeigen“.
  • Rahmenpläne wie in Neubiberg wären ein interessantes Instrument. Auch hier fordert Frau Nallinger „mehr Mut“.
  • Bebauungspläne bedeuten einen hohen Aufwand, dauern lange und bergen ein hohes Prozessrisiko, wenn das Baurecht eingeschränkt wird.

Die Stadt hat im Moment wenig Spielraum, sollte diesen aber strenger nutzen. In den Gartenstädten werden neue Tiefgaragen und Keller oft nicht tief genug und über das gesamte Grundstück ausgedehnt, so dass der alte Baumbestand gefällt wird und danach keine neuen Bäume mehr gepflanzt werden (können). Frau Nallinger möchte, dass hier die Abstände zwischen den Gebäuden und somit auch die Grünflächen mit dem wertvollen Baumbestand erhalten bleiben, dafür könnte aber höher gebaut werden. Auch in den großen Einfallsstraßen wird es Nachverdichtung durch Aufstocken der Gebäude geben. Jedoch will Frau Nallinger die Gebäude nicht grundsätzlich um zwei Stockwerke erhöhen. In manchen Stadtteilen wie z.B. in Haidhausen soll die Bauhöhe der Gebäude mit wenigen Ausnahmen nicht verändert werden.

Generell sollte mehr Wert auf das Grün und die Qualität der Architektur gelegt werden. Bauvorhaben sollten auch in einem breiten Konsens mit den Bewohnern entwickelt werden. Wo und wie die Wohnungen gebaut werden sollen, dafür hat Frau Nallinger kein Patentrezept. Das Gesicht der Stadt darf dabei jedoch nicht verloren gehen. Die soziale Mischung muss in jedem einzelnen Stadtteil vorhanden sein, auch in den Gartenstädten. Die Stadtteile werden dichter. Ein Vorteil davon muss sein, dass der öffentliche Nahverkehr ausgebaut wird, der bisher noch ungenügend ist.

Im Verlauf der weiteren Diskussion sprach sich Frau Nallinger noch für folgende Punkte aus:

  • Städtischer Grund darf nicht „verscherbelt“, aber auch nicht meistbietend verkauft werden, sondern sollte an städtische Töchter abgegeben werden, die die Grundstücke selbst bebauen.
  • Die Stadt sollte ihr Vorkaufsrecht im Rahmen der Erhaltungssatzung nutzen und neue Grundstücke kaufen und diese auch behalten.
  • So möchte Frau Nallinger den Anteil an Wohneigentum der Stadt von bisher ca. 17% auf 30% steigern. Damit hätte die Stadt auch indirekt Einfluss auf den Mietspiegel und könnte so mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Hierzu sollen auch die Genossenschaften beitragen, die von der Stadt gefördert werden sollten.
  • Es muss in Zukunft eine Regionalplanung zwischen der Stadt und den Umlandgemeinden geben.

 


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Bericht über die Diskussionsrunde mit Josef Schmid, CSU‑Fraktionsvorsitzender im Stadtrat und OB‑Kandidat am 10. Januar 2013 im Presseclub am Marienplatz

Zu dieser Veranstaltung haben Christian Stöckl und Andreas Dorsch, Vorsitzende des Bündnis Gartenstadt eingeladen.

Thema der Veranstaltung war der zukünftige Umgang mit der Nachverdichtung zur Schaffung von Wohnraum und der Erhalt der Gartenstädte. Josef Schmid wurde gebeten hierzu Stellung zu beziehen.

Zunächst schilderte Herr Stöckel die Problematik:

In den Gartenstädten kommt es immer mehr zu einer hohen Versiegelung der Flächen. Bäume werden gefällt und nicht mehr nachgepflanzt. Charme und Charakter der Viertel gehen verloren, es kommt zur Zerstörung von Lebensqualität, zur Entgrünung der Viertel. Ziel des Bündnis Gartenstadt ist der Erhalt grüner Bereiche, die Steuerung der Bebauung, die man nicht den Bauträgern überlassen will.

Herr Schmid erläuterte seine Lösungsansätze zu dieser Problematik:

Prinzipiell setzt sich die CSU für den Erhalt der Gartenstädte ein, es sollten verschiedene Wohn- und Lebensformen in der Stadt vorhanden sein. Dies sei notwendig aus ökologischer und stadtklimatischer Sicht und um den Bedürfnisse von Familien mit Kindern gerecht zu werden. Es muss jedoch eine Lösung für den starken Zuzug gefunden werden um die Preisspirale bei Mieten und Kauf zu verlangsamen.

Hierzu schlägt Herr Schmid folgende Maßnahmen vor:

  • Ermittlung freier und bebaubarer Areale
  • Umwandlung von leerstehenden Industrie-, Gewerbe und Büroflächen in Wohnungen
  • Die vorhandene Blockrandbebauung innerhalb des Mittleren Ringes um 1-2 Geschoße aufstocken, bzw. Ausbau von Dachgeschossen; darin sieht er ein Potential für 100 000 Wohnungen, bzw. 300 000 Mieter.
    Bei diesen Aktionen will er externe Planungsbüros zur schnelleren Umsetzung von Maßnahmen einbeziehen.

Seit der Aufhebung der Gartenstadtsatzung im Jahre 2003 werden Bauten gemäß § 34 BauGB genehmigt. § 34 aber ermöglicht der Verwaltung einen großen Ermessenspielraum, wie die Genehmigungspraxis der letzten Jahre gezeigt hat: § 34 wird zu großzügig für die Bauträger ausgelegt. Deshalb die politische Forderung, so Herr Schmid, nach einer restriktiven Handhabe von Ausnahmen zur Sicherung der Gartenstädte. (siehe ➜ www.gesetze-im-internet.de/bbaug/__34.html)

In der anschließenden Diskussionsrunde wurden folgende Anregungen und Vorschläge eingebracht:

  • Als Ersatz für die Gartenstadtsatzung soll die Abstandsfläche von 3 auf 6 m erhöht werden. Deshalb die Forderung, die Zusammenarbeit mit dem Landtag zu forcieren, um eine Revision der BayBO zu erreichen.
  • Um den Zuzug zu bremsen, sollen, statt neues Bauland für Gewerbe auszuweisen, vorhandene Gewerbeflächen in Wohnraum umgewandelt werden.
  • Statt wie bisher ein Referenzgebäude sollen zukünftig drei Referenzgebäude erforderlich sein, um eine Ausnahmeregelung zur bestehenden Bebauung zu erhalten. In jedem Fall muss aber die Baulinie eingehalten werden.
  • Durch Überbauung von Verkehrsflächen, wie beispielsweise der A 96, können neue Flächen für den Wohnungsbau geschaffen werden.
  • Eine bessere Verkehrsanbindung in die Breite könne zur Lösung des Wohnungsproblems beitragen, so die Erweiterung des U-Bahnnetzes oder eine Ringbahn um München.
  • Auf die Qualität der Bebauung sollte zukünftig mehr geachtet werden. Die Architektur der neuen Wohngebäude ist einförmig und passt oft nicht ins Ortsbild.

 


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Bericht über die Gesprächsrunde mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk zum Thema »Verdichtung vs Erhalt der Gartenstädte Münchens« in der Lokalbaukommission am 6. Dezember 2012

Neben Frau Merk waren Vertreter der Langfristigen Siedlungsentwicklung, Stadtplanung und der Lokalbaukommission anwesend.

Frau Merk betonte, dass die Nachverdichtung in den grünen Vorstadtbereichen nicht gewollt ist, sondern eine Aufstockung/Nachverdichtung beim Siedlungsbau der 1960/1970iger Jahre angestrebt wird.

Zunächst wurden einige Vorträge zum Thema gehalten.

Herr Mager, Leitung der LBK, stellte die Genehmigungspraxis nach § 34 BauGB vor, ein Jurist erläuterte die Rechtsgrundlagen.

Herr Wiessmann erörterte das Konzept der Gemeinde Neubiberg zur Analyse der Nachverdichtungsmöglichkeiten, von der Erfassung der Baudaten bis zur Erstellung kleinräumiger Bebauungspläne.

Ein Beitrag setzte sich mit den Problemen auseinander, die die Aufstellung von Bebauungsplänen mit sich bringt, z.B. fehlende personelle Kapazitäten, Probleme der Durchsetzbarkeit und möglicher Schadenersatzforderungen, der Festschreibung des gegenwärtigen maximalen Bauvolumens. Deshalb wird es nur bei größeren Bauvorhaben angewandt.

Als Alternative wurde der planerische Ansatz der Aufstellung von Rahmenplänen aufgezeigt. Der Rahmenplan soll den Willen der Stadt dokumentieren, wo, wie und wie viel gebaut werden soll. Er ist zwar nicht rechtlich bindend, soll aber bei einer Diskussion mit den Bauträgern und vor Gericht den Willen der Stadt dokumentieren.

Es zeigte sich, dass leider kurzfristig die Mittel zur Eindämmung der Verdichtung fehlen. Die Gesetze und die Rechtssprechung sind das eigentliche Problem. Z.B. wird die Versiegelung durch Tiefgaragen nicht betrachtet, da sie nicht Gegenstand einer Prüfung ist. Auch sind die Auffassungen der Gerichte bezüglich der jeweiligen Referenzprojekte sehr verschieden.

Jedoch soll die Evaluierung der BayBO nächstes Jahr das Einspruchsrecht des Nachbarn wieder stärken.

Im Anschluss wurde in kleinen Gruppen die Themen Verdichtung, Rahmenpläne, § 34 BauGB diskutiert.

 


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Bericht der BA-Vorsitzenden Pilz-Strasser auf der Bürgerversammlung zum Lebenmittelmarkt in Daglfing

Die Lokalbaukommission hat im Juli die Baugenehmigung erteilt. Nun laufen die Ausschreibungen für einen Vollsortimenter, mit Apotheke, Arztpraxen und Tiefgarage. Innerhalb von drei Jahren muss der Markt den Betrieb aufnehmen.

 


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Beschluss des Bezirksausschusses (BA) zur geplanten Bebauung an der Barlowstraße Ecke Brodersenstraße

Laut Bericht im Hallo vom 18. Oktober 2012 sind 150 Wohnungen mit 14.000 Quadratmetern Geschossfläche, überwiegend viergeschossige Bauten, aber auch ein siebenstöckiges Gebäude mit mehr als 20 Metern Höhe geplant. Umstritten sind die vorgelegten Zahlen des Planungsreferats in Sachen Verkehrsaufkommen. Nach Ansicht der Anwohner sind die schmalen Straßen 690 Autofahrten pro Tag mehr nicht gewachsen und der Stau an den Bahnschranken wird sich verstärken.

Die CSU hat einen Fragenkatalog zur Verkehrsituation vorbereitet, die sie dem Planungsreferat zur Beantwortung vorlegen will. Grundsätzlich hat der BA nichts gegen eine Bebauung an der Barlowstrasse, fordert aber eine Bürgerbeteiligung wie beim Prinz-Eugen-Park, spricht sich gegen eine siebenstöckige Bebauung aus und fordert eine erneute Verkehrszählung.

Die CSU hat zu diesem Thema einen Informationsabend im Gasthaus Post in Daglfing am 7.11.2012 veranstaltet mit dem Ergebnis einer Empfehlung für die Anwohner, sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen zu schließen, denn nur die Anlieger können gegen die geplante Bebauung klagen.

Das Planungsreferat Stadtplanung Bezirk Ost möchte im Februar 2013 ein Treffen mit den betroffenen Bürgern veranstalten, als informelles Gespräch, in dem lediglich über den momentanen Planungsstand informiert werden soll. Eine weitergehende Einarbeitung oder Auseinandersetzung mit den dann vorgebrachten Belangen der Anwohner ist nicht beabsichtigt. Der BA Bogenhausen lehnt aber eine solche „Alibi-Veranstaltung“ ab und fordert ein bürgerfreundliches und nicht beschleunigtes Bebauungsplanverfahren zu wählen, denn die Wahl des Planungsverfahrens nach § 13 BauGB dürfe nicht zu Lasten der Menschen vor Ort gehen.

Die CSU im BA 13 Bogenhausen hat deshalb folgenden ➜ Antrag gestellt:
„Das Planungsreferat wird aufgefordert bei einem im Februar 2013 stattfindenden Informationsgespräch mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern des geplanten Neubaus an der Barlow-/Brodersenstraße die Anregungen und Kritikpunkte im Detail aufzunehmen und ggf. bei den weiteren Planungen mit zu berücksichtigen. Dafür muss das Bebauungsplanverfahren gegebenenfalls geändert und eine umfassende Bürgerbeteiligung durchgeführt werden.“.

Über den Planungsstand kann man sich beim ➜ Referat für Stadtplanung und Bauordnung informieren. Details finden Sie im ➜ Bebauungsplan 2039.

 

 

Termine und Neuigkeiten

Mitgliederversammlung 2018

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2018 hat am Dienstag, den 17.04.2018, stattgefunden.
Dabei wurde ein neuer Vorstand gewählt ➜ (weiter)

 

Informationsveranstaltung
„Münchens Landschaftsschutzgebiete sind bedroht“

Die Bürgerinitiative Fauststrasse 90 führt gemeinsam mit dem BUND Naturschutz am 21. Februar 2018 im Kulturzentrum Trudering eine Informations­ver­an­staltung für die Bevölkerung im Münchner Osten durch...
➜ (weiter)

 

Landwirt Martin Wiesheu in München

Martin Wiesheu hat seinen Hof im Münchener Ortsteil Johanneskirchen. Er und seine Familie bewirtschaften 90 Hektar Ackerfläche, die Stadt München will auf diesen Flächen Wohnungen bauen...
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Reportage auf ARTE

ARTE berichtet unter dem Titel „Weizen oder Wohnen“ über die Bürgerinitiative ➜ HEIMATBODEN München und den Widerstand gegen die SEM München Nord und die SEM München Nordost.
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Zweiter Zukunftskongress langfristige Siedlungsentwicklung

Am 8. Novemeber 2017 veranstaltet die LH München den Zweiten Zukunftskongress langfristige Siedlungsentwicklung.
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Juristische Aspekte der SEM München Nordost

Wir haben Herrn Rechtsanwalt Ulrich Numberger und Herrn Rechtsanwalt Martin Engelmann gebeten, uns ihre Sicht auf die SEM München Nordost mitzuteilen.

Insbesondere Grundeigentümer sollten die Abschnitte über Enteignung und Abschöpfung des Planungsgewinnes in der ➜ Stellungnahme zur SEM München Nordost sehr sorgfältig lesen.

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Versprechen und Wirklichkeit

Beim Gewerbegebiet Hüllgraben weichen Versprechen und Wirklichkeit derart von einander ab, dass wir uns fragen müssen ... ➜ (weiter)

 

Außer Spesen nichts gewesen!

Der Petitionsausschuss des bayerischen Landtages hat uns über die Auswirkungen unserer erfolgreichen Petition informiert ➜ (weiter).

 

Unsere Kritik an der SEM München Nordost

Unsere Kritik, geäußert anläßlich des Workshops am 11. März 2017 zur Vorstellung der Varianten, können Sie ➜ hier einsehen.

 

Probebohrungen auf ökologischer Ausgleichsfläche

Wir haben bei der Landeshauptstadt München angefragt, welchem Zweck die Probebohrungen auf der ökologischen Ausgleichsfläche am Hüllgraben dienen ➜ (weiter).

 

Logistikhalle im Gewerbegebiet Hüllgraben

Wir haben bei OB Reiter nachgefragt wie die Logistikhalle im Gewerbegebiet Hüllgraben mit dem entsprechenden Bebauungsplan vereinbar ist ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen vierten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.

Lesen Sie ihn und unsere Stellungnahme ➜ hier.

 

Fünf Jahre Aufschub für Daglfinger Traber

Jahrelanger Rechtsstreit beendet: Vergleich zwischen Münchner Trabrenn- und Zuchtverein (MTZV) und Investor ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen dritten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.

Lesen Sie ihn ➜ hier.

 

Antwort der LH München zum Hüllgraben

Die LH München hat auf unsere Schreiben zur Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben geantwortet ➜ (weiter).

 

Antwort von OB Reiter zum Lärmschutz

OB Reiter hat auf unsere Forderungen zum Lärmschutz für Zamdorf, Daglfing und Riem geantwortet ➜ (weiter).

 

Newsletter zur SEM München Nordost

Die LH München hat einen zweiten Newsletter zur SEM München Nordost veröffentlicht.
Lesen Sie ihn ➜ hier.

 

Anregungen und Wünsche zur geplanten Bebauung des Münchner Nordostens (SEM)

Die Bürgerinitiative Daglfing stellt ihre Vorschläge zur städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Münchner Nordosten“ vor. (weiter).


 

Schreiben an die LBK wegen Hüllgraben

Wegen des wenig umweltfreundlichen Vorgehens bei der Erschließung des Gewerbegebiets Hüllgraben haben wir erneut an die LBK geschrieben (weiter).

 

Schreiben von OB Reiter

In unseren Briefwechsel mit der LBK hat sich nun auch OB Reiter eingeschaltet (weiter).

 

Erfolg unserer Landtagspetition wegen OBI

Am Mittwoch, 4. Februar 2015 wurde die von uns eingereichte Petition an den Landtag vor dem Petitionsausschuss behandelt.
Die Mitglieder des Ausschusses haben sich einstimmig unserer Forderung nach Einhaltung des Bebauungsplans angeschlossen (weiter).